24.07.2017

Drittplatzierter beim Elbauen Cup

Lars Seibert im Interview

Lars Seibert im Interview

Lars Seibert ist seit vier Jahren als Sportholzfäller aktiv und schaffte 2015 den Sprung vom Rookie in die Königsklasse des Sportholzfällens. Beim Elbauen Cup in Magdeburg gelang dem Homberger nun erstmals der Sprung auf das Podium. Nach seinem erfolgreichen Wettkampf im Elbauenpark stand er uns Rede und Antwort.

Wie fühlt es sich an das erste Mal auf dem Treppchen zu stehen?
Mein Erfolg beim Elbauen Cup fühlt sich super an. Nachdem ich 2014 den Rookie Cup gewinnen konnte ist der dritte Platz in Magdeburg ein Riesenerfolg für mich. Er bestärkt mich darin, weiter an mir und meiner Technik zu arbeiten, fokussiert zu trainieren und mich auf die nachfolgenden Wettkämpfe vorzubereiten.

Wie würdest du deinen Wettkampf in Magdeburg kurz und knapp beschreiben?
Der Wettkampf verlief für mich unglaublich gut. Ich konnte all das, was ich im Vorhinein trainiert habe, auf die Bühne bringen und gute Leistungen abrufen. Die tolle Location und das starke Teilnehmerfeld haben dann dafür gesorgt, dass ich umso konzentrierter an den Wettkampf herangehen konnte.


Wie hast du dich auf den Elbauen Cup vorbereitet und hast du bestimmte Disziplinen besonders intensiv trainiert?
In den Wochen vor dem Cup war ich bei vielen Shows aktiv. Dies hat mir die Möglichkeit geboten, vor Publikum zu Axt und Säge zu greifen und mich somit mental auf den Elbauen Cup vorzubereiten. Darüber hinaus bieten Shows immer auch eine gute Vorbereitung, da man annähernd unter Wettkampfbedingungen hackt und sägt. Neben den Shows habe ich zudem mein Training verstärkt und in allen Disziplinen an mir gearbeitet.

Was sind nun deine Ziele nach dem dritten Platz in Magdeburg?
Wichtig ist jetzt, dass ich meinen Fokus nicht verliere und meine gute Form mit zu den nächsten Wettkämpfen nehme. Ziel ist auf jeden Fall, beim Rhön Cup in Mellrichstadt nicht schlechter als in Magdeburg zu sein und mich im Anschluss für die Deutsche Meisterschaft in Klingenthal zu qualifizieren.


Über was freust du dich mehr? Den dritten Platz oder über fünf neue persönliche Bestzeiten?
Dass ich fünf neue Bestzeiten erzielt habe ist natürlich riesig – dennoch überwiegt die Freude über meinen ersten Podiumsplatz. Es fühlt sich wirklich klasse an, auf das Treppchen zu steigen und den Wettkampf mit einer abkühlenden Sektdusche zu beenden.