09.07.2014

In Europa wurden erste nationale Meister gekürt

In Italien und in der Schweiz fanden bereits die Landesmeisterschaften statt

In Europa wurden erste nationale Meister gekürt

Bei der Schweizer Meisterschaft Mitte Juni in Montreux waren rund 2.000 Zuschauer
bei strahlendem Sonnenschein und vor malerischer Kulisse dabei, als sich Christophe Geissler den Schweizer Meistertitel – nach einem dritten Platz 2013 – zurückeroberte: Mit Bestzeiten in vier der sechs Disziplinen stach Geissler die Konkurrenz klar aus. Während in der Auftaktdisziplin, dem Springboard, und bei der Stock Saw noch Cyril Papst und Stephan Hübscher vorne lagen, setzte ab der dritten Disziplin, dem Standing Block Chop, Geissler zur Aufholjagd an und war nicht mehr zu stoppen. Geissler, der bereits 2009, 2011 und 2012 Schweizer Meister war, freute sich über den zurückgewonnenen Titel. „Ich bin glücklich und sehr zufrieden. Der klare punktemässige Vorsprung zeigt, dass ich gut in Form bin für die Weltmeisterschaft. Mein Ziel ist es, dort unter den sechs besten Sportlern zu sein," so Geissler direkt nach seinem Sieg.

Am Wochenende nach der Schweizer Meisterschaft wurde dann der italienische Meister der Stihl Timbersports Serie in der Toskana gekürt. Wie im Vorjahr machte der Norditaliener Paolo Vicenzi das Rennen. Das Setup der italienischen Meisterschaft vor der malerischen mittelalterlichen Statdmauer in Lucca war spektakulär und zog rund 2.500 Zuschauer bei strahlendem Sommerwetter in den Bann. Sie sahen, wie Vicenzi gleich zu Beginn des Wettkampfs am Springborad ein Ausrufezeichen setzte und dann mit einer kontunierlich guten Leistung den Sieg nachhause trug. Am Ende war Vicenzi sichtlich bewegt: "Dieser Sport ist meine Leidenschaft! Und deshalb bin ich ungeheuer stolz und froh, wieder bei der Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen." Vicenzi dicht auf den Fersen war sein größter Herausforderer, Andrea Rossi, der allerdings einen schlechten Tag erwischt hatte und es nicht schaffte, an Vicenzi vorbeizuziehen. So reichte es ihm nur zu einem zweiten Platz. Als Team Italien werden neben Vicenzi und Rossi auch Andrea Gili, Riccardo Ambrosini und Battista Fornoni im November zur WM nach Innsbruck reisen.