20.12.2016

STIHL TIMBERSPORTS® Series Deutschland

Das war die Saison 2016

Der Schnitt des Jahres
Wenn man es genau nimmt, gab es in der vergangenen Saison zwei Schnitte, die hier erwähnt werden sollten. Zunächst sorgte Robert Ebner beim ersten Ausscheidungswettkampf in Mettmann für ein Ausrufezeichen, als er mit seiner Hot Saw einen neuen Weltrekord aufstellte und die gesamte Welt der Sportholzfällens auf die kleine Stadt im Neandertal schaute.
Doch lange wehrte das Staunen über den Weltklasseschnitt nicht. Bereits dreieinhalb Monate später egalisierte Dirk Braun, bei der Deutschen Meisterschaft in seiner Heimatstadt Winterberg, Robert Ebners Schnitt. Mit einer Fabelzeit von 5,20 Sekunden unterstrich er die deutsche Dominanz an der PS-gewaltigen Rennmotorsäge und setzte eine neue Weltbestzeit.

Das Panorama des Jahres
So tief im Süden war die STIHL TIMBERSPORTS® Series in Deutschland noch nie. Der zweite Cup fand in diesem Jahr in Ruhpolding statt, genauer gesagt in der Chiemgau Arena. Dort, wo sonst die besten Biathleten der Welt durch die Loipe jagen, wurden im Juli die Athleten von einem atemberaubenden Bergpanorama begrüßt. „Das ist genau die Location, die zur STIHL TIMBERSPORTS® Series passt. Berge, Natur, Sportholzfällen – das gehört einfach zusammen und wurde hier in Ruhpolding perfekt vereint", so der Sieger Dirk Braun nach dem Wettkampf.

Die Stimmung des Jahres
Winterberg bebte, als Dirk Braun nach seinem Weltrekordschnitt mit der Hot Saw auf die Knie sank und seine ganze Freude herausbrüllte. Vom restlos begeisterten Publikum wurde der frisch gekürte Deutsche Meister in seiner Heimatstadt Winterberg frenetisch bejubelt und gefeiert. Mehr als 2.000 Zuschauer hatten den Weg zum Winterberger Sahnehang gefunden und bei bestem Sommerwetter für herausragende Stimmung gesorgt: Eine LaOla jagte die nächste und jeder Axthieb und jeder Schnitt mit der Säge wurde von den Fans begeistert beklatscht. Winterberg – das war große Klasse!

Das Team des Jahres
Unser Team für die WM im eigenen Land. Dirk Braun, Danny Mahr, Robert Ebner, Stephan Odwarka und Peter Bauer sollten es in der Stuttgarter Porsche-Arena richten und sich mit der Weltelite des Sportholzfällens messen. Im Vorhinein trainierten die fünf auf allerhöchstem Niveau und bereiteten sich auf das Saisonhighlight vor. Am Ende reichte es für das deutsche Team für den sechsten Platz. Dirk Braun haderte am Ende mit seiner persönlichen Leistung und dankte vor allen den deutschen Fans für Unterstützung: „Ich bin stolz, dass wir so weit gekommen sind, und möchte mich vor allem bei dem Publikum bedanken. Es tut mir sehr leid, dass wir dem Publikum leider nicht mehr zeigen konnten. Die Mannschaft war in diesem Jahr in Bestform, wir hatten alle Chancen der Welt, die beste europäische Mannschaft zu werden." Wir sagen: Danke Jungs, für eure tolle Leistung in Stuttgart!

Der Gast des Jahres
Weltmeisterlicher Besuch im Spätsommer. Beim German Masters in Köln gab sich Team-Weltmeister Adam Lowe die Ehre und reiste extra aus Neuseeland an, um sich mit den deutschen Topathleten Danny Mahr, Robert Ebner, Dirk Braun und anderen internationalen Stars im Kölner Rheinpark zu messen. Am Ende des spannenden Wettkampfes siegte Robert Ebner vor Adam Lowe und Dirk Braun.