11.11.2016

STIHL TIMBERSPORTS® Weltmeisterschaft 2016

Australier werden Team-Weltmeister im Sportholzfällen

Australien gewinnt Team-WM in Stuttgart

Die Team-Weltmeisterschaft der STIHL TIMBERSPORTS® Series ist entschieden: Am Ende eines atemberaubenden Wettkampfes steht die Mannschaft aus Australien ganz oben auf dem Treppchen. Mit einem neuen Weltrekord sicherte sich das Team aus Down Under nach einem hochklassigen Finale gegen Kanada den Sieg. Platz Drei in der mit 5.500 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena belegte das Team aus den USA. Das deutsche Nationalteam um den Lokalmatador Robert Ebner und den Deutschen Meister Dirk Braun wird bei der WM im eigenen Land Sechster.

Die Stuttgarter Porsche-Arena bebte, als am späten Freitagabend das große Finale um den Team-Weltmeistertitel entschieden wurde: Vor einer Gänsehaut-Kulisse in der ausverkauften Halle sicherte sich die Mannschaft aus Australien in einer spannenden und hochklassigen Endrunde den Sieg. Die „Chopperoos" aus Down Under bezwangen vor 5.500 begeisterten Zuschauern im Finale das Team aus Kanada und sicherten sich damit ihren dritten Weltmeistertitel in Folge. Schon im Halbfinale unterstrichen die Australier mit einer Weltbestzeit ihre Topform und unterboten ihre herausragende Leistung im Finale ein weiteres Mal um 46 Hundertstel auf 46,45 Sekunden – neuer Weltrekord. Platz Drei belegte am Ende das Team aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Vierte und damit beste europäische Mannschaft wurde die Tschechische Republik.

Team Deutschland belegt Platz Sechs

Den Titel der besten europäischen Mannschaft hatte auch das deutsche Nationalteam um den Baden-Württemberger Robert Ebner (Gaggenau-Hörden) und den Deutschen Meister Dirk Braun (Winterberg, NRW) ins Auge gefasst: Die Deutschen waren in Topbesetzung mit Stephan Odwarka (Reinheim, Hessen), Danny Mahr (Sinntal, ebenfalls Hessen), Dirk Braun, Robert Ebner und Peter Bauer (Schmidmühlen, Bayern) angetreten. Im Achtelfinale setzte sich die Heimmannschaft unter den lautstarken Anfeuerungsrufen zahlreicher Fans zunächst souverän gegen Spanien durch. In der nächsten Runde wartete dann aber der Favorit aus Australien. Trotz guter Leistung, bei der das deutsche Team den nationalen Rekord nur um etwa eine Sekunde verpasste, mussten sich die Sportler am Ende dem späteren Siegerteam geschlagen geben.

„Gegen den Weltmeister zu verlieren, ist nicht unbedingt ein Trost. Wir hatten das beste Potenzial aller Zeiten – das haben wir einfach nicht genutzt. Es ärgert uns alle, dass wir nicht, wie geplant, die Jungs aus Australien ärgern konnten. Da muss ich erst mal drüber schlafen", zeigte sich Robert Ebner enttäuscht nach dem Ausscheiden. Sein Teamkollege Dirk Braun haderte mit seiner Leistung und dankte vor allen den deutschen Fans für Unterstützung: „Ich bin stolz, dass wir so weit gekommen sind und möchte mich vor allem bei dem Publikum bedanken. Es tut mir sehr leid, dass wir dem Publikum leider nicht mehr zeigen konnten. Ich fühle mich ein Stück weit dafür verantwortlich, dass es so ausgegangen ist. Die Mannschaft war in diesem Jahr in Bestform, wir hatten alle Chancen der Welt, die beste europäische Mannschaft zu werden. Daher bin ich sehr enttäuscht."