19.05.2012

Saisonauftakt der besten deutschen Sportholzfäller - Robert Ebner erringt den Sieg

Saisonauftakt der besten deutschen Sportholzfäller - Robert Ebner erringt den Sieg

TV-Content sowie weiteres Bildmaterial zu dieser Pressemeldung steht kostenfrei im Mediapool der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES unter http://media.stihl-timbersports.com/php/index_stihl.php zur Verfügung.

Zum Saisonauftakt trafen Deutschlands beste Sportholzfäller am 19. Mai 2012 im brandenburgischen Lichterfeld aufeinander. Beim F60 Cup der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES lieferten sich die Athleten packende Wettkämpfe an Axt und Säge. Der Sieger hieß am Ende Robert Ebner, der sich nach einer spannenden Aufholjagd gegen Wolfgang Kraus und Stefan Stark durchsetzte.

Im ehemaligen Tagebau des Besucherbergwerks F60 in Lichterfeld hieß es am 19. Mai 2012 nicht „Glück auf", sondern „Hands on the Wood!". Die besten deutschen Athleten der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES waren beim ersten Wettkampf der Saison angetreten, um wichtige Punkte auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft zu erringen. Vor der spektakulären Kulisse der riesigen ehemaligen Förderbrücke ließen die Sportler in sechs Durchgängen mit Axt und Säge die Späne fliegen. Den Sieg beim bis zur letzten Minute spannenden F60 Cup errang schließlich Robert Ebner aus Ottelmannshausen, Platz zwei ging an Wolfgang Kraus. Stefan Stark belegte Rang drei.

Im Lausitzer Seenland ist die STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES nicht unbekannt. Bereits 2010 war die Königsklasse im Sportholzfällen in der Niederlausitz zu Gast und auch in diesem Jahr wurden die Erwartungen der Fans mehr als erfüllt. Die Stimmung der ca. 2.000 Zuschauer war auf dem Höhepunkt, als der Wettbewerb im letzten Durchgang bei der „Hot Saw" entschieden wurde. Der Wettkampf stand bei bestem Wetter und sehr guten Vorzeichen. Die Sportler trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an – an diesem Tag erreichten die Athleten 18 neue persönliche Bestzeiten.

Mit seinem Sieg war Ebner zufrieden und zeigte sich für die die Deutsche Meisterschaft in Bitterfeld hochmotiviert. „Der Wettkampf war ok für mich, auch wenn ich keine Bestzeiten erreichen konnte. Was auf jeden Fall zählt ist der 28. Juli. Hier muss ich topfit sein und alles muss funktionieren, wovon die Fans der Serie aber sicher ausgehen können." Der mehrfache Deutsche Meister und Vizeweltmeister von 2010 erwischte beim Springboard keinen perfekten Start, konnte sich aber mit konstanten Leistungen an die Spitze vorarbeiten. Vor dem letzten Heat lag Ebner bereits in Führung, trotzdem war der Ausgang noch völlig offen. An der Hot Saw entschied der Ottelmannshauser den Wettkampf mit einem routinierten Durchgang schließlich für sich.

Tradition und Moderne
In der Königsklasse im Sportholzfällen treten die Sportler nach internationalem Regelwerk in sechs Disziplinen an. Diese gehen auf die traditionelle Waldarbeit zurück und simulieren das Fällen oder Zerteilen ganzer Bäume mit Äxten, Hand- und Motorsägen. Hier zählt nicht nur die nötige Kraft und Ausdauer, sondern vor allem auch die richtige Technik. Besonders deutlich wird dies, wenn die Sportler bei der Disziplin „Springboard" in zwei Metern Höhe auf schmalen Brettern balancieren und dabei die Axt sicher und präzise ins Holz treiben. Als spektakuläres Highlight kommt die „Hot Saw" zum Einsatz. Diese auf über 60 PS getunte und bis zu 27 kg schwere „heiße Säge" ist allein für den Wettkampfeinsatz optimiert und wird nur von absoluten Profis beherrscht.

Nächster Wettkampf in Bopfingen
Nach dem F60 Cup am Fuß der ehemaligen Förderbrücke steht der KWF-Cup im Rahmen der diesjährigen KWF Tagung in Bopfingen als nächster Wettkampf im Kalender. Die weltgrößte Forstmesse des Jahres führt die Athleten am 16. Juni zurück zu den Wurzeln der Königsklasse im Sportholzfällen. Tickets sind bereits unter www.kwf-tagung.org erhältlich.